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Ziel meiner Arbeit war zu untersuchen, ob der von Lin et al. (2005) beschriebene Einfluss des Isoenzyms der UDP-Glucuronosyltransferase (UGT) 2B7 bei chinesischen Benzidinarbeitern auf das Harnblasenkarzinom-Erkrankungsrisiko auch bei
mitteleuropäischen Harnblasenkarzinompatienten nachweisbar ist.
211 Harnblasenkarzinompatienten, 210 Kontrollen und 171 beruflich gegen aromatische Amine exponierte Harnblasenkarzinompatienten wurden UGT2B7 genotypisiert anhand einer Modifikation der von Holthe et al. (2002) beschriebenen Methode.
Harnblasenkarzinompatienten, Kontrollen und beruflich exponierte Harnblasenkarzinompatienten unterscheiden sich kaum hinsichtlich der Häufigkeit der T/T Merkmalsträger (27% vs. 35% vs. 25%).
Das beruflich gegen aromatische Amine exponierte Kollektiv war im Vergleich zu den chinesischen Benzidinarbeitern geringeren Arylamin-Konzentrationen ausgesetzt. Möglicherweise spielt der UGT2B7 Status nur bei hoher Exposition gegenüber
aromatischen Aminen eine Rolle.
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