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Die Arbeit befasst sich mit der theoretischen Untersuchung des Streuprozesses, wobei ausschließlich der Drei-Nukleonen-Aufbruch betrachtet wird. Es wird zunächst die zugrunde liegende Theorie entwickelt und ein Überblick über die
verwendeten numerischen Methoden gegeben. Bei den numerischen Untersuchungen wird besonderes Augenmerk auf die vollständige Endzustandswechselwirkung gelegt. Dabei zeigt sich, dass diese bei der Analyse von Experimenten nicht vernachlässigt
werden darf. Dies gilt insbesondere dann, wenn man aus der Streuung polarisierter Elektronen an polarisierten Kernen den elektrischen Formfaktor des Neutrons bestimmen möchte. Es wird die Analyse zweier am Mainzer Beschleuniger MAMI
durchgeführter Experimente vorgestellt. Einmal wird der elektrische Formfaktor des Neutrons aus dem experimentellen Asymmetrieverhältnis bestimmt. Im anderen Fall werden theoretisch berechnete Wirkungsquerschnitte mit gemessenen verglichen,
wobei sich eine sehr gute Übereinstimmung ergibt.
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