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In der Arbeit wird die Interpretation der Schriften des Dionysius Pseudo-Areopagita seitens des Nikolaus von Kues (1401-1464) analysiert. Bei der Analyse wird, außer den neuplatonischen Quellen des Dionysius, den mittelalterlichen Kommentatoren
des Corpus Dionysiacum besondere Aufmerksamkeit gewidmet, deren Werke Nikolaus von Kues kannte und berücksichtigte. Die Arbeit zeigt, wie Cusanus den henologischen Ansatz des Neuplatonismus zu überwinden versucht und dadurch einer
pluralistischen Philosophie nahe kommt, für die das Prinzip der Irreduzibilität verschiedener Konzepte und Konzeptionen aufeinander oder auf eine grundlegende Idee, aus der alles andere ableitbar wäre, wesentlich ist. In der Arbeit wird die
Möglichkeitsphilosophie des Nikolaus von Kues, die er in verschiedenen Formen und Versionen entwickelte, als eine originelle Strategie der Überwindung der neuplatonischen Einheitsphilosophie analysiert.
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