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Die Strahlungstransportgleichung (STG) wird mittels des Monte-Carlo-Codes EIRENE (ein linearer Algorithmus zur Lösung der Boltzmanngleichung für Teilchen) gelöst. Möglich ist dies durch Transformation der STG auf Boltzmannform. Es
werden notwendige Linienverbreiterungsmechanismen und zugehörige Sampling-Algorithmen für den Doppler-Effekt, Druck- und natürliche Linienverbreiterung sowie Zeeman-Splitting (normaler Zeeman-Effekt) angegeben und diskutiert. Die
Algorithmen zur Lösung der Strahlungstransportgleichung werden anhand der Simulation einer Hochdruck-Quecksilber-Lampe im Vergleich zur Ray-Tracing-Methode überprüft.
Schwerpunkt ist die numerische Beschreibung des Einflusses der Linienopazität von Wasserstoff-Lyman-Strahlung für große Fusions-Reaktoren (speziell für den ITER-Tokamak). Die nicht-lineare Rückwirkung der Atome im Divertor wird
ebenfalls mit EIRENE bestimmt und konsistent mit dem simulierten Strahlungsfeld iteriert und die Wirkung auf das Plasmadetachment diskutiert.
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