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Ras-Lipoproteine setzen sich aus einem rekombinant exprimierten, C-terminal verkürzten N-Ras-Protein und einem N-Ras-Lipopeptid zusammen. Der chemische Ursprung des Peptids erlaubt es sowohl native als auch artifizielle Modifikationen in den
Ras-C-Terminus einzuführen. Die Evaluation der biologischen Aktivität der Lipoproteine erfolgte im PC12-Differenzierungsassay sowie die Charakterisierung der Membranassoziation mittels biophysikalischer Methoden. Eine N-Ras-Chimäre mit der
C-terminalen Aminosäuresequenz in D-Konfiguration zeigte, dass die Palmitoylierung des Ras nicht in Abhängigkeit von der Stereospezifität erfolgt. Unter Verwendung eines kleinen konventionellen Fluorophors wurde ein biologisch aktives
Ras-Lipoprotein entwickelt, welches mittels Fluoreszenzmikroskopie in der lebenden Zelle detektierbar war. Dieses fluoreszierende Protein wurde in pharmakologischen Tests eingesetzt, um den Einfluss von Substanzen auf die Lokalisation von Ras in der Zelle
zu untersuchen.
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