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Die aseptische Lockerung ist das zur Zeit bedeutendste Langzeitproblem der Hüftchirurgie. Bei der Ursachenforschung muss man zwischen biologischen, werkstoffspezifischen und biomechanischen Faktoren unterscheiden. Bei Problemfällen mit
ausgedehnten knöchernen Defekten verwendet man heute immer häufiger modulare Schaftsysteme, wie die LIMA-Revisionsfemurprothese. Deren mittelfristige Ergebnisse wurden, unter dem Gesichtspunkt der Zweckmäßigkeit von modularen
Femurkomponenten, in dieser Arbeit bewertet. Das Nachuntersuchungskollektiv bestand aus 57 Patienten mit 65 LIMA-Prothesen.
Die Beurteilung der anamnestischen und klinischen Befunde erfolgte nach den Kriterien von Merle d`Aubigne. Die radiologische Bewertung erfolgte anhand der DGOT-Klassifikation und des Gruenschen Schemas. Die erzielten Ergebnisse zeigten, dass das
Prothesendesign und die Implantationsart einen eher ungünstigen Einfluß auf das Gesamtergebnis haben.
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