|
Hinweise auf die Funktionsfähigkeit eines Vomeronasalorgans beim Menschen bilden die Grundlage der vorliegenden Arbeit. In elektrophysiologischen Studien wurden nach Stimulation mit verschiedenen Substanzen negative Mucosapotentiale vom Ductus
vomeronasalis mit denen von der Schleimhaut des respiratorischen Epithels verglichen. Dabei wurden Substanzen verwendet, die von der Arbeitsgruppe um Monti-Bloch als spezifische Reizstoffe des Vomeronasalorgans definiert wurden. Zur Kontrolle dienten
Geruchsstoffe, von deren nahezu ausschließlich olfaktorischer bzw. trigeminaler Wirkung ausgegangen werden kann und das Steroid Androstenon, das Pheromoneffekte provoziert jedoch nicht als "Vomeropherin" klassifiziert wird. In einer
psychophysiologischen Studie wurden Hautleitfähigkeit und Herzfrequenz nach Stimulation mit "Vomeropherinen" aufgezeichnet. Hier wurde der Duftstoff Geraniol als Kontrolle eingesetzt.
|