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Autor:  

Schulte, Thorsten

Titel:  

Klinische und kinesiologische Untersuchungen der Wirkung von Trimethoprim-Sulfamethoxazol bei spinozerebellärer Ataxie Typ 3


Dissertation 
URN:  urn:nbn:de:hbz:294-1017
URL:  http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/SchulteThorsten/diss.pdf
Format:  application/pdf (207.3 k)
Kommentar:  Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Medizin. Tag der mündlichen Prüfung: 2000-05-04

Inhaltsverzeichnis
Datei:  http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/SchulteThorsten/Inhaltsverzeichnis.pdf
Format:  application/pdf (9.8 k)

Zusammenfassung
Datei:  http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/SchulteThorsten/Zusammenfassung.pdf
Format:  application/pdf (4.8 k)

Schlagworte:  Spinozerebellare Ataxie; Trimethoprim; Sulfamethoxazol; Behandlung

Inhalt der Arbeit: 

Die Spinozerebelläre Ataxie Typ 3 (SCA3) ist eine autosomal dominant vererbte Neurodegeneration, die mit Ataxie, Spastik, extrapyramidalmotorischen Symptomen und Polyneuropathie (PNP) einhergeht. Verursacht wird die SCA3 durch eine CAG-Repeatexpansion im MJD1-Gen. Nach Einzelfallberichten soll Trimethoprim-Sulfamethoxazol (TMS) die Gehfähigkeit, Spastik und Kontrastwahrnehmung bei der SCA3 verbessern. Es wurde der Effekt von TMS bei 22 genetisch gesicherte SCA3-Patienten in einer randomisierten, Placebo-kontrollierten Doppelblindstudie mit Crossover-Design über ein Jahr untersucht. Neben klinischen Untersuchungsscores kamen auch objektive Verlaufsparameter wie die Motorische Leistungsserie nach Schoppe, eine ultraschallgestützte Bewegungsanalyse (Zebris-Analyse) und die konventionelle statische Posturographie zur Anwendung. Kein Verlaufsparameter zeigte einen signifikanten Medikamentenffekt. Auch die Subgruppenanalysen (Alter, CAG-Repeatlänge, Spastik, PNP) konnten keinen Effekt sichern, der auf eine Wirksamkeit von TMS bei der SCA3 hinwies.


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