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Anhand eines Kollektivs von 204 Patienten mit intrakraniellen Tumoren und vaskulären Malformationen wurde retrospektiv untersucht, in wie vielen Fällen das frühpostoperative CCT einen nicht erwartungsgemäßen Befund erbrachte,
und welche therapeutischen Konsequenzen daraus resultierten. Die histologischen Diagnosen der operierten Tumoren waren: 58 Gliome, 50 Meningeome, 42 Metastasen, 18 Hypophysentumoren, 12 Vestibularisschwannome, 11 vaskuläre Malformationen, 13 sonstige
Tumoren. Bei 19 (9,3%) Patienten zeigte das frühpostoperative CCT über das Maß der erwartungsgemäßen postoperativen Veränderungen hinausgehende Befunde (zum Teil mehrere bei einem Patienten): 11 Blutungen, 10
Hirnödeme, 2 Ischämien, dreimal verbliebenen Resttumor, einmal bisher unbekannte Metastasen. Eine therapeutische Konsequenz wurde bei 18 Patienten gezogen (zweimal operativ, sechzehnmal medikamentös).
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