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Jedes neu entwickelte Knochenersatzmaterial muss eine möglichst osteoblastenspezifische Biokompatibilität aufweisen. Um eine reproduzierbare, wissenschaftlich korrekte Aussage tätigen zu können, wurde in der vorliegenden Arbeit ein
Biokompatibilitätsversuch auf Basis der ISO 10993-5 entwickelt. Prüfkörper neuer, degradierbarer Kompositmaterialien werden in einem Osteoblasten-Zellkultursystem auf ihre In-vitro-Zytotoxizität getestet. Um das spätere Zielgewebe
zu simulieren, werden primäre humane Osteoblasten in direktem Kontakt mit den zu prüfenden Materialien für 28 Tage kultiviert. Als Testkriterien dienen die Zellproliferation, -morphologie und -aktivität. Der pH-Wert des Mediums wird
zweitägig kontrolliert. Das entwickelte Zellkultursystem erfüllt sämtliche Forderungen der ISO 10993-5, klärt Fragen bezüglich des pH-Verlaufs, der Materialreaktion und der biologischen Wechselwirkungen und erlaubt somit eine
vorteilhafte In-vitro-Testung von biodegradierbaren Knochenersatzmaterialien.
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