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Da sie keinen unpolarisierbaren Untergrund enthalten, stellen die Wasserstoffisotope optimale Materialien als polarisierte Festkörpertargets für Teilchenstrahlexperimente dar. In H2
und D2 sind wegen der schnellen Relaxation keine hohen Polarisationen zu erzielen. Daher richtet sich das Augenmerk auf Wasserstoffdeuterid HD.
Das Prinzip der dynamischen Nukleonenpolarisation erfordert ungekoppelte Elektronen als paramagnetische Zentren. Um diese in Form von Atomradikalen bereitzustellen, wurde in dieser Arbeit HD mit einer 90Sr-Quelle der Aktivität 3.7GBq bestrahlt. Die erzeugten Zentren konnten mit Hilfe bolometrischer Elektronenspinresonanz nachgewiesen und quantifiziert werden. Obwohl die erzielte Konzentration hinreichend war,
stand die Isotopenunreinheit des Materials einer erfolgreichen dynamischen Polarisation im Wege.
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