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Theaterformen, die Präsenz, Ereignis und Erfahrung privilegieren, involvieren die Zuschauer in besonderer Weise als Teilhabende. Das Theaterpublikum agiert als pluraler Körper, als kommunizierende Körper unter anderen, die eine
Aufführung mitschaffen.
Erarbeitet wird eine Theorie des Zuschauens, die die lebendig erlebende, körperliche Wahrnehmung integriert. Die dezentrierte Begriffsstruktur (Derrida) erweitert den Diskursrahmen. Der Körper kann nun umfassend als offener und zugleich
geschlossener Prozeß gedacht werden. Der konkrete Körper entsteht im wechselseitigen Zusammenspiel von Soma, Emotion und Mentalem.
Theorien des Lebendigen arbeiten in derselben Struktur, wie der autopoietische Körper (Maturana) oder Leib und Zwischenleiblichkeit (Merleau-Ponty, Waldenfels). Lebendige Prozesse im Theater werden theoretisch beschrieben in Begriffen wie Energie,
Feld, Resonanz, Kopplung und Aufmerksamkeit.
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