|
Ziel der Arbeit war es, mononukleäre Liquorzellen immunzytologisch zu differenzieren und bestehende Unterschiede zwischen den Erkrankungen zu zeigen. Es wurden Liquorproben von Patienten mit Zosterganglionitis, Guillain-Barré-Syndrom,
Neuroborreliose, aseptische und septische Meningitis untersucht. In den Liquorproben wurden die T- und B-Lymphozyten mit den monoklonalen Antikörpern CD4, CD8, IgM und HLADR markiert. Als immunzytologisches Nachweisverfahren wurde die APAAP-Methode
angewandt. Der im Krankheitsverlauf gegenläufigen Entwicklung der CD4 und CD8 positiven Zellen und der daraus berechneten CD4/CD8-Ratio kommt eine mögliche Bedeutung als Akuitätsparameter zu. Bei der Neuroborreliose fiel der mit bis zu 15%
deutlich erhöhte IgM-Anteil auf, wodurch ihm eine Bedeutung bei der Anwendung als immunologischer Marker zukommt.
|