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Die Arbeit untersuchte die Expression des NIS Gens in benigne Schilddrüsenknoten: warme Knoten enthielten im Schnitt 3,8 mal mehr NIS mRNA als kalte Knoten. Zusätzlich wurden Wachstumsexperimente durchgeführt, um die Wirkung von
pharmakologischen Jodiddosen zu untersuchen. Die stärkste Reaktion auf die Zugabe von NaI zeigten Primärzellen aus warmen Knoten. Schon nach 24 Stunden war die Zellzahl signifikant abgesunken, eine noch stärkere Wirkung trat nach 72 Stunden
auf (75,1% der Kontrolle). Bei Thyreozyten aus kalten Knoten trat im Durchschnitt erst nach 72 Stunden eine geringere, aber auch signifikante Veränderung der Zellzahl auf. Insgesamt zeigte sich eine große Heterogenität, sowohl in der
Expression des NIS, als auch bei dem wachstumshemmenden Effekt von Jodid bei jeweils beiden Knotenarten. Diese Ergebnisse zeigen, daß der hemmende Effekt von Jodid auf das Wachstum von Schilddrüsenknoten, zumindest teilweise von der Expression
des NIS abhängig ist.
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