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Da multiresistente Bakterienstämme ein häufiges Problem darstellen, besteht Bedarf an neuen Verbindungen, die keine Resistenzen hervorrufen. Eine solche Verbindungsklasse stellen die kationischen antimikrobiellen Peptide dar (cationic
antimicrobial peptides, AMPs).
Mithilfe von Festphasenpeptidsynthese wurden Peptide und deren Metallocenanaloga (Ferrocen- und Ruthenocenbiokonjugate) hergestellt und auf ihre biologische Aktivität untersucht. Alle hergestellten Verbindungen zeigten antimikrobielle
Eigenschaften.
Um den Wirkmechanismus aufzuklären, wurden MudPit-Analysen und Proteomik verwendet. Nach der Behandlung von B. Subtilis mit AMPs war dessen Proteinprofil vergleichbar zu dem wie nach der Behandlung mit Triton X-100. Desweiteren wurden
Proteinmarker gefunden wie bei Valinomycin und Bacitracin.
Diese Ergebnisse weisen darauf hin, dass das Target der AMPs die Zytoplasmamembran ist.
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