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In dieser Dissertation wird es versucht, das Kunsthaus in Bregenz, gebaut nach dem Plan vom Schweizer Architekt Peter Zumthor, aus verschiedenen Perspektive zu betrachten und dadurch dessen Position und Bedeutung in der Geschichte der
Museumsarchitektur zu bestimmen. Es wird in erster Linie überprüft, ob Bregenzer Kunsthaus ohne weiteres zum sog. "Minimalismus" einzuordnen ist. Daraus hat eine Gegenthese entstanden, die Identität des eigenständigen Fassadenwerkes
aus Glas als Parergon (Beiwerk), also eine Art zeitgenössischer Architektur-Ornamente zu bezeichnen. Zur Unterstützung dieser These wird Zumthors weitere Bau, Therme Vals und Schweizer Pavillon, aber auch den Diskurs um das Architektur-Ornament
zeitgenössischer Architektur ausführlich behandelt.
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