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Problem: Die Selenaufnahme der deutschen Bevölkerung ist im internationalen Vergleich niedrig. Eine suboptimale Selenversorgung ist besonders in der Schwangerschaft als kritisch anzusehen.
Methode: Es wurden Lebensmittelduplikatproben gesammelt und nach Aufschluss mit dem Hochdruckverascher mittels Hydridatomabsorptionsspektroskopie auf ihre Selengehalte untersucht.
Ergebnis: Die mittleren Aufnahmen lagen bei 24 μg Se/d und 0,36 μg Se/(kg KG d).
Neben den quantitativ erfassten Ernährungsgewohnheiten und ermittelten Selengehalten pro Lebensmittelkategorie wurde ein Kurzfragebogen entwickelt, mit dem eine marginale Selenversorgung erkannt werden kann.
Diskussion: Nur 22% der Probandinnen erreichen die DGE-Empfehlung. Die gewichtsbezogene US NRC-Empfehlung wird nicht erreicht. Die Selenaufnahme der Probandinnen ist vor allem im Hinblick auf eine Schwangerschaft als suboptimal einzustufen. Bei
unverändertem Essverhalten ist eine zusätzliche Selenzufuhr zu empfehlen
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