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Die koronare Herzkrankheit (KHK) nimmt heute weiterhin vor den Malignomen die führende Rolle der Todesursachen ein. Prognostisch besonders ungünstig ist die koronare Hauptstammstenose (HSS). Bei ≥ 50% HSS setzte sich die aorto-koronare
Bypass-Operation (ACVB-OP) gegenüber der konservativen Therapie durch. Hauptfrage der Studie war, von welcher Therapie Patienten mit einer < 50% HSS profitieren. 184 Pat. wurden eingeschlossen, 70% operiert, 30% konservativ behandelt. Sowohl Pat.
mit ≥ 50% als auch mit < 50% HSS erreichten nur durch eine ACVB-OP eine im Verlauf von bis zu 5,5 Jahren signifikante Reduktion der Beschwerden Angina pectoris und Dyspnoe. In Überlebensanalysen stellte sich ein signifikant längeres
Überleben bei ACVB-OP -unabhängig vom Grad der HSS- im Gegensatz zu konservativ Behandelten heraus. Zudem zeigten geringgradige HSS eine größere Progredienz als hochgradige und könnten für die Manifestation einer
generalisierten KHK verantwortlich sein.
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