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Untersuchungen zur Geschichte kleiner Krankenhäuser liegen bis heute nur in geringer Anzahl vor. Während die Entstehung größerer Krankenhäuser genauer untersucht worden ist, fehlen Darstellungen kleinerer Krankenanstalten im
19. Jahrhundert. Anhand des konfessionellen Mariannen-Hospitals in Werl werden die Möglichkeiten und Grenzen kleiner Anstalten aufgezeigt. Es erfolgt neben der Ausarbeitung der Baugeschichte der Versuch einer Einbindung in das Gesundheitswesen
Preußens im 19. Jahrhundert. Der Schwerpunkt liegt auf der Entwicklung des Mariannen-Hospitals unter Berücksichtigung baulicher, personeller und medizinischer Gesichtspunkte von 1864 bis 1939. Im Anschluß daran erfolgt die Beschreibung
der Umbau- und Erweiterungsmaßnahmen und der medizinischen Ausstattung des Krankenhauses bis in die Gegenwart. Als staatliches Kontrollorgan fungierte der Kreisphysikus. Die Krankenpflege übernahmen die Barmherzigen Schwestern vom heiligen
Vincenz von Paul aus Paderborn.
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