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In dieser Arbeit wurden zwei unterschiedliche Strategien zur Beobachtung der Produktbildung bei Ligations- und Replikationsexperimenten von synthetischen Peptiden etabliert, die auf intramolekularem Fluoreszenzquenching basieren. In einem Fall war
durch die Verwendung einer speziellen Quencher-Abgangsgruppe die detaillierte Analyse der Reaktion eines 10mer Thioester-Peptids möglich. Bei der Ligation von Peptiden unter Zusammenführung des Donor- und Quenchermoleküls im Produkt (35mer
coiled-coil Peptid) konnte eine Abnahme der Fluoreszenz beobachtet werden, die eine autokatalytische Produktbildung (Selbstreplikation) nachwies. Synthetisierte Oligonucleotid-Peptid-Konjugate wurden weiterhin in einem artifiziellen
Translationsverfahren eingesetzt, bei dem durch eine templatgesteuerte Reaktion die Bildung von Trispeptiden erreicht wurde. Zur Realisierung des Verfahrens wurden zwei chemisch orthogonale Ligationsstrategien (Thiol-Disulfid-Austausch, Hydrazon-Bildung)
implementiert.
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