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Die Dissertation beschäftigt sich mit Ansätzen zur Rekonstruktion der Sprachevolution. Die Basis hierfür bildet das von Walter A. Koch entwickelte 'Echogenese'-Modell, welches auf der These beruht, daß sich die sprachliche
Evolution des Menschen in ihren Grundzügen in den heute noch zu beobachtenden Sprachentwicklungen widerspiegelt. Um das Zutreffen dieses Modells zu prüfen, wird versucht, in den von Koch postulierten 'Echogenesen' Parallelentwicklungen
aufzuzeigen, die eine biologische Verankerung von Sprache nahelegen und auf diese Weise letztlich (vorsichtige) Schlüsse auf die Phylogenese unseres Kommunikationssystems zulassen. Die bearbeiteten Bereiche sind weit gestreut und umfassen u.a.
kindlichen Spracherwerb, Sprachverlust durch Aphasie, Prozesse der Sprachproduktion und -rezeption, Universalien, autonome Gebärdensprachen, Pidgins und Kreols, Ammensprache, Sprachwandel, Lautsymbolik sowie Projekte, 'sub'humane Primaten menschliche
(Gebärden-)Sprache zu lehren.
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