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In der vorliegenden Dissertationsschrift wurde in vier empirischen Studien mittels funktioneller Kernspintomografie an der Furchtkonditionierung beteiligte Hirnregionen und der Einfluss von Stress- und Sexualhormonen unter verschiedenen Lernbedingungen
auf deren Aktivität näher untersucht. Es konnte zum ersten Mal gezeigt werden, dass verschiedene Lernbedingungen (unaware, learned und instructed aware) unterschiedliche subjektive, elektrodermale und neuronale Differenzierungen zur Folge
haben.
Erstmals wurde auch der Einfluss von Stress- und Sexualhormonen auf die Furchtakquisition und -extinktion unter verschiedenen Lernbedingungen nachgewiesen. Bei unaware Teilnehmern zeigte sich beispielsweise in verschiedenen Strukturen nach Cortisolgabe
eine Verminderung der Differenzierung bei Männern, bei Frauen hingegen eine Verstärkung. Unterschiedliche Sexualhormonspiegel spielen bei emotionalen Lernprozessen eine wichtige Rolle und sollten in zukünftigen Studien stärker beachtet
werden.
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