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1932 machte sich in Frankfurt a.M. die damals 27jährige Elisabeth Hase als Fotografin selbständig. Hase, die zuvor eine Ausbildung an der Städtischen Kunstgewerbeschule und im Atelier von Dr. Paul Wolff & Alfred Tritschler genossen
hatte, engagierte sich besonders im Bereich der Presse- und Werbefotografie. Eine vorübergehende Einstellung ihrer Berufstätigkeit erfolgte allein gegen Ende des II. Weltkrieges, als ihr Wohnatelier zerstört wurde. Die Dissertation
beschreibt Leben und Werk der Fotografin und stellt es in einen fotohistorischen und historischen Kontext, wobei die Zeit des Nationalsozialismus den Schwerpunkt bildet. Gefragt wird hier u.a. nach dem Stellenwert des fotografischen Mediums, den
Berufsbedingungen für FotografInnen, der Situation der Presse und den Publikationsorten und -formen von Hases Fotos.
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