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Die flussabhängige Vasodilatation (FAD) gilt als eine Methode zur Quantifizierung der endothelialen Dysfunktion. Es stellte sich die Frage, ob die FAD ein Maß für die endothelabhängige Vasodilatation darstellt oder ob sie in einer
größeren Arterie die Folgen einer gestörten Mikrozirkulation abbildet. Bei 63 Patienten mit Diabetes Typ 2 wurde die kapilläre Blutzellgeschwindigkeit mit einem Laser Doppler Anemometer und die flussassoziierte Dilatation der A.
brachialis sonografisch in Ruhe und während reaktiver Hyperämie bestimmt. Die endothelabhängige Vasodilatation korrelierte nicht mit der Zunahme der kapillären Blutzellgeschwindigkeit. Dies, und insbesondere die Beobachtung einer
eingeschränkten endothelabhängigen Dilatation bei normwertigem Anstieg der kapillären Blutzellgeschwindigkeit spricht gegen die Annahme, dass eine eingeschränkte endothelabhängige Dilatation bei diabetischen Patienten lediglich
die Folge einer gestörten Mikrozirkulation sein könnte.
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