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Problem Spinale Läsionen sind häufig bei MS. Mittels quantifizierender Verfahren wurden motorische, sensible und autonome Störungen eruiert, Folgen auf die Lebensqualität untersucht.
Methode 12 Männer und 37 Frauen (mittleres Alter 40,8±12,1 Jahre; mittlere Erkrankungsdauer 8,7±8,8 Jahre) wurden anhand des EDSS und des MSFC untersucht. Sensibilitäts-, Blasenstörungen und PAOP wurden quantifiziert,
die pathologische Ermüdbarkeit erfasst, Folgen auf die gesundheitsbezogene Lebensqualität mit dem EQ-5D abgebildet.
Ergebnis 88% der Pat. zeigten spinale Störungen, gehäuft bei längerer Erkrankungsdauer und höherem EDSS-Wert. Gehfähigkeit und autonome Störungen waren bei "spinaler MS" signifikant schlechter, nicht aber abnorme
Ermüdbarkeit. Diese Pat. zeigten schlechtere Lebensqualitäts-Nutzwerte.
Diskussion Die Fähigkeits-Beeinträchtigung und Partizipation entsprechend dem WHO-Konzept zeigen den hohen Stellenwert spinaler Störungen bei MS bis hin zu gesundsheitsökonomischen Konsequenzen.
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