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Jacques Derridas Überlegungen zu Fragen der Malerei sind weit verstreut und stehen auf den ersten Blick in keinem systematischen Zusammenhang. Die vorliegende Arbeit versucht zu zeigen, dass sich in ihnen durchaus Elemente einer systematischen
Bildtheorie finden lassen. Diese systematische Bildtheorie ist wesentlich an Fragen der Malerei orientiert. Die Arbeit konturiert zwei Grundzüge einer Philosophie der Malerei bei Derrida. In ihrem ersten Hauptteil behandelt sie die Konstitution
der Darstellung in Bildern. Dabei kommen grundsätzliche bildtheoretische Fragen zur Sprache. Im zweiten Hauptteil steht die Wirklichkeit bildlicher Darstellung im Zentrum. Mit Blick auf diese Wirklichkeit kann die Spezifik von Malerei im
Rahmen einer allgemeinen Bildtheorie erklärt werden. Beide Grundzüge müssen als eng miteinander verflochten begriffen werden, da Derrida, so die These der Arbeit, die Wirklichkeit gemalter Bilder unter Rekurs auf ihre Darstellungsweise
versteht.
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