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Für 85 Patienten mit akutem Nervenwurzelkompressionssyndrom u. NRS≥5 wurde eine stationäre minimalinvasive Wirbelsäulentherapie (SMIWT) geplant. 43 wurden mit Oxycodon ret. (20-80mg/d) u. 42 mit Metamizol (1500-3000mg/d) sowie jeweils
Ibuprofen (1600mg/d) behandelt. Hauptkriterium war der Wirksamkeitsvergleich anhand der relativen Anzahl von Pat. mit erforderlicher Dosissteigerung, zweites Kriterium der Verlauf von Schmerz (NRS) u. Alltagseinschränkungen (Oswestry-Score). Eine
Dosissteigerung erfolgte, wenn die Schmerzreduktion weniger als 25% NRS betrug o. NRS>4 blieb.
Es kam bei 79,1% der Oxycodon- u. bei 95,1% der Metamizolpat. zur Dosiserhöhung. Somit bestand ein statistisch signifikanter Unterschied, so dass hieraus eine bessere Schmerzkontrolle / Durchführbarkeit der SMIWT abgeleitet werden könnte
bzw. die Gabe von ret. Oxycodon eine sinnvolle Alternative zu Metamizol o. den üblichen anderen NSAR darstellt. Schmerzen u. Oswestry-Score nahmen in beiden Gruppen in ähnlichem Umfang ab.
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