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Die vorliegende Arbeit befaßt sich mit der Bildung von Staubpartikeln in kohlenwasserstoffhaltigen Niedertemperaturplasmen und deren Anwendung auf dem Gebiet der Astrophysik. Die Dynamik der Partikelbildung sowie die chemische Natur der Partikel
wurden in-situ mittels eines Multi-Pass-FTIR-Spektrometers analysiert. Der Bezug zur Astrophysik ergibt sich durch den Vergleich der im Labor gewonnen IR-Spektren mit astronomischen Daten. Zur ex-situ Charakterisierung der Partikel wurden
neben der Elektronenmikroskopie verschiedene kernphysikalische Methoden eingesetzt, die es erlaubten, die Elementzusammensetzung der Partikel zu bestimmen: Deuteron Induced Gamma Emission, Rutherford Backscattering und NRA Nuclear Reaction Analysis. Die
Reaktion des Plasmas auf die Partikelbildung sowie die Analyse in der Entladung ablaufenden chemischen Prozesse, die letztlich für die Partikelbildug verantwortlich sind, wurden mittels Mikrowelleninterferometrie und Plasmaionenmassenspektroskopie
untersucht.
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