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CYP2E1 metabolisiert zahlreiche Substrate, darunter Massenchemikalien der Industrie. Weil einige davon dabei zu Karzinogenen gegiftet werden, ist die Analyse der Regulation und Modulierbarkeit hepatischer und extrahepatischer CYP2E1-Aktivität von
großem Interesse. Um hierzu Hypothesen zu bilden, wurde am Minischweinmodell der konstitutive CYP2E1-Status in Leber, Niere, Lunge, Dünndarm, Großhirn und Leukozyten auf hnRNA-, mRNA- Protein- und Aktivitätsebene erfasst. Am Beispiel
von Ethanol und Isoniazid wurde der Einfluss von Xenobiotika auf den CYP2E1-Status analysiert.
Basal wurde CYP2E1 in allen Geweben auf fast allen Ebenen gefunden. Meist überwog die hepatische Expression. In den einzelnen Geweben wird dabei offenbar nicht rein transkriptional reguliert. Ethanol und Isoniazid modulierten CYP2E1 in den gleichen
Geweben, auf den gleichen Ebenen und mit einer Ausnahme auch in die gleiche Richtung. Diese Effekte werden offenbar z.T. durch Ethanol anders vermittelt als durch Isoniazid.
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