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Heinrich Dieckmann ist ein Mitbegründer der Glasmalerei der klassischen Moderne. Für die kirchliche Kunst machte er die Werkkunstbewegung fruchtbar und als Direktor der Handwerker- und Kunstgewerbeschule Trier hob er Niveau und Ruf der
Schule, bis ihn die Nationalsozialisten 1934 entließen. Trotz seiner Bedeutung in der christlichen Kunst und seiner wichtigen Lehrtätigkeit geriet Prof. Dieckmann nach seinem Tode fast in Vergessenheit.
Die Dissertation ist auf einer Biografie, einer künstlerischen Entwicklung, einem Werkverzeichnis und einem Quellenverzeichnis aufgebaut, damit ein möglichst umfassendes Bild über die Persönlichkeit und das Werk Heinrich Dieckmanns
entsteht. So wird sein großes, künstlerisches Verdienst, die Überwindung des Historismus in der Kirche, herausgearbeitet. Dieckmann gehört, zusammen mit seinem Lehrer Thorn-Prikker und seinen Kollegen Anton Wendling und Heinrich
Campendonk, zu den Pionieren der modernen, sakralen Glasmalerei im Rheinland.
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