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In dieser Arbeit wurden die Einsatzmöglichkeiten der Ultraschall-Elastographie in der Diagnostik von Brusttumoren untersucht. Es stellte sich heraus, daß die bisher in der Brust-Elastographie eingesetzten statischen Kompressionssysteme
für den klinischen Routinebetrieb unzureichend sind. Mit einer neu entwickelten Freihandmethode wurden elastographische Untersuchungen von 53 suspekten Mammaläsionen (19 Karzinome, 16 fibröse Mastopathien, 13 Fibroadenome)
durchgeführt. Bei der qualitativen Beurteilung von Elastogrammen korrespondieren Bereiche geringer Dehnung zu hartem Gewebe und Bereiche größerer Dehnung zu weichem Gewebe. In einer quantitativen Auswertung zeigte sich, daß die
mittlere Dehnung in soliden Herdbefunden (Rundherde ohne fibröse Mastopathie) signifikant geringer als die des umgebenden Gewebes ist. Zur Verringerung von Bildartefakten durch die Freihandmethode (untersucherabhängige ungleichmäßige
Kompression) wurde für zukünftige Studien ein Freihand-Applikator entwickelt.
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