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Fragestellung
Charakterisierung der Zellularmatrix von Fibromatosen und Narben zur differentialdiagnostischen Abgrenzung.
Prognostische Bedeutung klinisch-pathologischer Parameter bzgl. des Rezidivrisikos der Desmoide.
Material
47 Desmoide, 11 superfizielle Fibromatosen, 9 Narben.
Methoden
Histologie, Immunhistochemie, statistische Analyse.
Ergebnisse
Positiver Nachweis elastischer Fasern bei beiden Fibromatosetypen, negativ bei Narben. Gleiche Proliferationsaktivität beider Fibromatosetypen. 2x so hohe Gefäßdichte bei Desmoiden wie bei M. Dupuytren. Rezidiv einhergehend mit: niedriges
Alter, erhöhte Mitosezahl, geringe Gefäßdichte, inkomplette Resektion. Postoperative Strahlentherapie = niedrigeres Risiko von Rezidiven.
Fazit
Junges Patientenalter, Mitosen und geringe Gefäßdichte prädisponieren zu Rezidiven. Vorbeugend wirken: eine R0-Resektion mit Nachbestrahlung.
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