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Polarisierte Festkörpertargets werden zur Untersuchung der Nukleonenstruktur eingesetzt. Die hierfür erforderlichen hohen Kernspinpolarisationen werden mit dem Verfahren der dynamischen Nukleonenpolarisation (DNP) erzielt, bei dem die hohe
Polarisation paramagnetischer Elektronen auf die Nukleonen übertragen wird. Die Breite der Elektronenspinresonanz spielt hierbei für die Effizienz der DNP eine entscheidende Rolle. Im Rahmen dieser Arbeit wurde ein ESR-Spektrometer aufgebaut,
das bei B=2.5T betrieben wird und erstmalig die präzise Messung der ESR-Linienbreite unter Polarisationsbedingungen ermöglicht. Die durchgeführten Messungen konzentrieren sich auf die deuterierten Targetmaterialien, deren Polarisationswerte
durch Minimierung der ESR-Linienbreite in letzter Zeit erheblich gesteigert werden konnten, und bestätigen die Vorgabe der Spintemperaturtheorie, wonach die Kernspinpolarisation durch den Angleich von ESR-Linienbreite und Kern-Zeemanenergie optimiert
werden kann.
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