Arteriosklerotische Plaques der A. carotis weisen variable Verkalkungen auf. Gestellt wurden Fragen zu Altersinzidenz, Topographie, Ausmaß, formale Pathogenese und Klassifikation. Material und Methode: 37 Karotisdesobliterate wurden radiographisch, histomorphologisch, rasterelektronenoptisch und elementanalytisch untersucht. Ergebnisse: Kalziumanreicherungen fanden sich bereits in Kindercarotiden und in Stary Typ I & II Läsionen. Verkalkungen waren in fortgeschrittenen Plaques in allen Gefäßwandschichten zu finden. Subendotheliale und periphere Plaquekalzifizierungen dominierten bei erhöhter Affinität für Matrixfasern. Schlußfolgerungen: Die Befunde sind nur bedingt mit der führenden histomorphologischen Klassifikation korrelierbar. Sie sind bedeutsam für molekularbiologische Modelle, klinische Diagnostik und invasive Therapieverfahren.
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