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Autor:   Gosnell, Bernadett I.
Titel:  

Molekulare Mechanismen der Östrogenwirkung auf Schilddrüsenzellen : Signalvermittlung über genomische und nicht-genomische Wege


Dissertation 
URN:  urn:nbn:de:hbz:294-8630
URL:  http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/GosnellBernadettI/diss.pdf
Format:  application/pdf (735 k)
Kommentar:  Ruhr-Universität Bochum, Fakultät für Medizin. Tag der mündlichen Prüfung: 2003-06-03

Inhaltsverzeichnis
Datei:  http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/GosnellBernadettI/Inhaltsverzeichnis.pdf
Format:  application/pdf (75.3 k)

Zusammenfassung
Datei:  http://www-brs.ub.ruhr-uni-bochum.de/netahtml/HSS/Diss/GosnellBernadettI/Zusammenfassung.pdf
Format:  application/pdf (81.4 k)

Schlagworte:  Schilddrüsenkrebs; Zellkultur; Proliferation; Östrogenrezeptor; Östrogene

Inhalt der Arbeit: 

Frauen haben bis zu 3-fach mehr Schilddrüsencarcinome als Männer, wahrscheinlich durch Östrogeneinfluß.
Auf RNA- u. Proteinebene exprimieren Strumazellen männlicher u. weiblicher Patienten Östrogenrezeptor α u. β. 17-β-Östradiol (E2) führte zur deutlichen Zunahme der Zellzahl. Das wurde durch Östrogenantagonist ICI 182780 und durch MAPK-Kinaseninhibitor PD 098059 gehemmt. Der proliferative Effekt von E2 zeigte sich bei benignen u. malignen Thyreozyten (XTC u. HTC).
Die genomische Aktivierung des Zellzyklus durch E2 wurde durch die Zunahme der Cyclin D1-Expression bestätigt. Gleichzeitig zeigte sich eine alternative, nicht-genomische Aktivierung der Transkription, über die Ras-Raf-MAP-Kinasen-Signalkaskade.
Diese Ergebnisse zeigen, dass durch die Aktivierung von Östrogen-responsiven Elementen und cytoplasmatischen Signaltransduktionswegen, E2 einen proliferativen Effekt auf Thyreozyten hat. Damit kann die höhere Prävalenz von Schilddrüsentumoren bei Frauen zum Teil erklärt werden.


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