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Kognitive Störungen haben sowohl in der Psychopathologie als auch in der Psychotherapie psychisch kranker Patienten eine besondere Bedeutung. Hierunter fallen auch exekutive Funktionen, einschließlich Handlungskontrollmechanismen nach Kuhl
und sog. Kontrollüberzeugungen. Diese handlungsbestimmenden exekutiven Kognitionen wurden in der vorliegenden Untersuchung bei 60 Schizophrenen erhoben (Hakemp 90, FKK, KKG) und mit der vorherrschenden Psychopathologie (PANSS, BDI)
korreliert.
Insgesamt bestätigen die Ergebnisse die besondere Bedeutung exekutiver Kognitionen für Symptomatik und Behandlung schizophrener Störungen. In Kenntnis dieser internen Entscheidungsprozesse wird abschließend ein integratives
Therapiekonzept vorgestellt, dass neben den bekannten basal-kognitiven Störungen auch exekutiv-kognitive Einstellungen bei der rehabilitativen Behandlung schizophrener Patienten berücksichtigt.
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