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Unter "Theory of Mind" (ToM) wird die Fähigkeit verstanden, sich selbst und anderen geistige Zustände zuschreiben zu können und somit in der Lage zu sein zu folgern, was im eigenen und im Geiste anderer vor sich geht. In dieser Arbeit
wurden ToM-Leistungen bei Patienten mit paranoider Schizophrenie und bei Patienten mit Asperger-Syndrom untersucht. Eingesetzt wurden jeweils eine umfangreiche neuropsychologische Testbatterie und verschiedene ToM-Testverfahren, mit dem neu entwickelten
MASC als Kernstück. In diesem filmischen ToM-Test soll der Proband Fragen zu den geistigen Zuständen der Protagonisten beantworten. Der MASC zeigte sich sowohl in seiner ursprünglichen offenen Antwortversion als auch in der
Multiple-Choice-Version (MASC-MC) als objektives, reliables und valides Verfahren. In den Untersuchungen konnten bei beiden Patientengruppen ToM-Defizite nachgewiesen werden, dabei fanden sich Hinweise auf unterschiedliche
Beeinträchtigungs-Profile.
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