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Basierend auf molekularpathologischen Ergebnissen von 90, mit der komparativen genomischen Hybridisierung (CGH) untersuchten Malignen Mesotheliomen (MM), wurde geprüft, ob sich die erhobenen molekularen Befunde mit klinischen
Krankheitsverläufen korrelieren lassen.
Hierzu wurde ein Fragebogen mit insgesamt 32 Parametern an die 42 bundesweit lokalisierten behandelnden Kliniken übersandt.
Verstorbene Patienten mit Tumoren ohne mit der CGH nachweisbare Defekte zeigten eine längere durchschnittliche ÜLZ als mit Defekten. Verstorbene Patienten mit Veränderungen auf Chromosom 7 wiesen eine kürzere ÜLZ auf. Bei MM mit
kurzen ÜLZ (<6 Monate) zeigten sich in je 60% Verluste auf Chromosom 4 und Zugewinne auf Chromosom 7.
Die beste Prognose erreichen MM mit fehlendem Nachweis chromosomaler Imbalancen bei der CGH.
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