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In der Arbeit wurde die Möglichkeit zur zerstörungsfreien Prüfung mittels der Röntgenmikrotomographie genutzt, um in-situ Untersuchungen an Kriechbruch verursachende Hohlraumbildung in Messing zu ermöglichen. An aufeinander
folgende rekonstruierte Probenvolumina konnte durch Anwendung von Bildverarbeitungsmethoden die Entwicklung der kriechbedingten Hohlräume verfolgt werden. Die Wachstumsrate von über 1000 einzelnen Hohlräumen konnte im Bereich zwischen der
Nachweisgrenze und der Koaleszenz bestimmt werden. Die Analyse dieses räpresentativen Datensatzes belegte, dass der klassische Mechanismus des "power-law Kriechens", welcher von Cocks and Ashby vorgeschlagen wurde, ca. 30% der an einzelnen
Hohlräume ermittelten Wachstumsraten wiedergeben kann. Finite Elemente Modellierung der Kriechverformung zeigte weiterhin, dass sich die beschleunigten experimentell festgestellten Wachstumsraten durch örtliche Triaxialitäten des
Spannungszustandes um die Hohlräume herum erklären lassen.
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