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Um Langzeitschäden der Atemwege von Arbeitern durch hochpotente Allergene zu reduzieren oder ganz zu vermeiden, wurde die Frage nach regelmäßigen medizinischen Vorsorgeuntersuchungen aufgeworfen.
Es wurden Untersuchungen in einer Katalysatorproduktion durchgeführt, in das hochpotente Allergen Platin verwendet wird. 14 Arbeiter mit einer nachgewiesenen Platinsalzsensibilisierung wurden mit 42 Arbeitern ohne eine Sensibilisierung
verglichen.
Fast alle Arbeiter gaben zum Zeitpunkt der Sensibilisierung, der durch den Haut-Pricktest verifiziert wurde, arbeitsplatzbezogene Symptome, vor allem Atemwegssymptome, an. Nach Versetzung aus den platinsalzbelasteten Bereichen wurde eine deutliche
Besserung, bzw. ein Verschwinden der Symptome beobachtet. Medizinische Überwachungsprogramme als Sekundärprävention ergänzen sinnvoll die Maßnahmen der Primärprävention.
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