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Anhand der Beispiele LaAlO3
und Calcit wurde die ferroelastische Verzwillingung trigonaler Kristalle untersucht. Als experimentelle Methoden wurden dabei Rasterkraftmikroskopie (SFM), Röntgenbeugung und Differential Scanning Calorimetry (DSC) eingesetzt. Bei
LaAlO3
wurden die Zwillingswinkel mit SFM und Röntgenbeugung unabhängig ermittelt und ergaben eine gute Übereinstimmung. Auch die Wechselwirkung der Verzwillingung mit der Politur von
LaAlO3
wurde untersucht. Die bekannte mechanische Verzwillingung von Calcit wurde mit dem Konzept der Ferroelastizität betrachtet. Aufgrund der übereinstimmenden Zwillingsgesetze mit dem theoretischen Konzept der Ferroelastizität kann Calcit als
ein ferroelastisches Material angesehen werden. Zur Bestimmung der realen Lage der Zwillingsdomänen im Raum wurde eine theoretische Methode entwickelt, mit der die möglichen Orientierungsvarianten aller trigonalen ferroelastischen Kristalle
berechnet werden können.
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