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In dieser Arbeit wird der Einfluss passiver Stimulationsformen auf Erregbarkeit im somatosensorischen System sowie auf taktile Diskriminationsleistung untersucht. Veränderungen in taktiler Diskrimination induziert durch periphere taktile
Stimulation werden durch das dopaminerge sowie cholinerge System moduliert. Die Richtung der Veränderungen ist abhängig von der Stimulationsfrequenz, der Anzahl der taktilen Stimuli, der Stimulationsdauer und dem Stimulationsmuster.
Niederfrequente Stimulation führt zu einer Verschlechterung der Diskriminationsleistung, während hochfrequente Stimulation diese verbessert. Veränderungen im Tastsinn werden auch durch prekonditionierende kortikale Stimulation moduliert.
Hierbei spielt homeostatische Regulation eine wesentliche Rolle. Periphere taktile Stimulation könnte als neurorehabilitative Maßnahme bei fokaler Handdystonie eingesetzt werden, allerdings bedarf es noch experimenteller Versuche an
Patientenpopulationen, um dies zu bestätigen.
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