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Das Tumorsuppressor-Protein RASSF5 (Nore1) ist in die Kontrolle von Zellteilung und Apoptose involviert. In dieser Arbeit konnte gezeigt werden, dass RASSF5 in vitro nicht nur mit den kleinen GTPasen Ras und Rap, sondern auch mit unpolymerisiertem
Tubulin direkt interagiert. Diese Wechselwirkungen werden durch dieselbe, Ras bindende Proteindomäne (RBD) vermittelt und nicht durch intramolekulare Komplexbildung mit der benachbarten C1-Domäne inhibiert. Die Ergebnisse weisen insgesamt darauf
hin, dass RASSF5 die Nukleation und Polymerisation von Tubulin fördert. Es wurde zudem nachgewiesen, dass die Zellzykluskinase Aurora A in der Lage ist, die RASSF5-RBD an Serin 274 zu phosphorylieren. Eine negative Ladung an dieser Position
beeinträchtigt in vitro die Interaktion mit Ras und Rap nicht, verhindert jedoch vollständig die Induktion der Tubulinpolymerisation durch die RASSF5-RBD. Die Phosphorylierung stellt somit einen möglichen physiologischen
Regulationsmechanismus dar.
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