|
Vorliegend wurde ein Modell der primären Immuninduktion etabliert. Kernstück waren in 14tägiger Kultur aus CD34+-Nabelschnurblutstammzellen mit GM-CSF, TNF-α und SF generierte dendritische Zellen (DZ). Entscheidend für den
Kulturerfolg war das Blutalter.
Die Zellen wurden mittels ihres Phänotyps (Morphe, Oberflächenantigene) und Funktion - stärkste Stimulatorzellen in der MLR, Aktivatoren naiver T-Zellen (nT) - als DZ klassifiziert. Die Zytokine IL-2, IL-4, IL-5, IFN-γ wurden in nT
nachgewiesen.
Art und Kinetik der Immuninduktion wurden durch den Einsatz naiver Zellgruppen (CBMC, CD45RA+, nT, MT, NK-Zellen) untersucht. NK-Zellen waren die ersten IFN-γ-Produzenten.
Die Interaktionen zwischen nT und DZ wurden durch Antikörper (gegen CD80, CD86, IL-12, IL-4) untersucht.
Bei Verlust des CD40Liganden (Patienten mit Hyper-IgM-Syndrom) wurde kein Th1-Muster induziert.
LPS führte zur IL-12-Bildung und Ausreifung der DZ und zur verstärkten IFN-γ-Bildung.
|