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Das Verfahren der subkutanen Liposuktion in Tumeszenzanästhesie stellt einen der häufigsten ästhetisch-korrektiven Eingriffe dar.
In Anbetracht fehlender Daten hinsichtlich intra- und postoperativer Komplikationen ist es Ziel dieser Arbeit in Zusammenarbeit mit der Deutschen Gesellschaft für Pathologie, Rechtsmedizin sowie Anästhesie und Intensivmedizin im Rahmen einer
retrospektiven Analyse, schwere Komplikationen und Todesfälle zu erfassen und diese zu analysieren.
In einem Erfassungszeitraum von 1998-2002 wurden 75 ernsthafte Komplikationen nach kosmetischer Liposuktion registriert, davon 23 Todesfälle.
Die Datenerhebung zeigt, dass neben falscher Patientenselektion, insuffizienten Hygienemaßnahmen, Megaliposuktionen mit Infiltration zu großer Mengen Tumeszenzlösung und multiplen Eingriffen pro Sitzung, insbesondere ein mangelhaftes
intra- und postoperatives Management verantwortlich ist für das Auftreten großer Komplikationen.
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